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Münster, 24.5.2017
„Krieg ist schlecht, außer für die Rüstungsindustrie.“ – RIX Logistics-Vertreter Erik Wendel zum ukrainisch-russischen Konflikt und zur Sanktionspolitik PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 24. Juli 2014 um 00:00 Uhr

Erik Wendel vor der RIX-ZentraleErik Wendel ist seit mehr als einem Jahr stellvertretender Geschäftsführer des Rigaer Speditionsunternehmens RIX Logistics, das von seinem lettischen Freund gegründet wurde. RIX disponiert über 50 Sattelzüge, hat ein eigenes Lager, transportiert vor allem Waren zwischen Lettland und den westeuropäischen Ländern. Seit 1997 kennt Erik Wendel Lettland und ist seit 2007 mit einer Lettin verheiratet. Nach wechselnden Wohnorten in Deutschland hat er sich mit seiner Familie dazu entschieden, endgültig in Lettland zu bleiben. Erik Wendel, der sich im Unternehmen unter anderem um die EDV und die Außendarstellung kümmert, sprach mit der Lettischen Presseschau am 9.7.14 über seine Einschätzung des ukrainisch-russischen Konflikts und die Folgen, die Sanktionen haben könnten.

Erik Wendel vor der Zentrale der Spedition RIX, Foto: Erik Wendel

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Zehn Jahre EU-Mitgliedschaft brachte Lettland Vorteile – Teil 2: Eurostat-Sozialdaten PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 21. Juni 2014 um 15:27 Uhr

Müllcontainer mit Protestplakat gegen ArmutManche Politiker betonen, die EU sei eine Wirtschafts- und keine Sozialunion. Der Sozialstaat sei eine nationale Angelegenheit. So entfacht man Konkurrenz unter den Nationalstaaten. Ein Wohlfahrtsstaat, der seine Bürger vor dem sozialen Absturz bewahrt, riskiert, seine Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren, wenn die Nachbarn Lohn- und Steuerdumping betreiben. So ergeht es derzeit zum Beispiel Frankreich, nachdem eine rotgrüne deutsche Bundesregierung mit der Agenda 2010 umfassende Kürzungen der Sozialleistungen und Lohndumping durchgesetzt hat (und sich nicht mehr an der international vereinbarten Inflationsrate für den Euro hielt). Für Lettland bietet die EU-Mitgliedschaft allerdings auch im Hinblick auf die soziale Lage seiner Bürger Vorteile: Zwar ist die Situation der lettischen Unterschicht nach wie vor vergleichsweise miserabel, aber sie bessert sich allmählich, auch Dank EU-Hilfen.

"Wir gegen Armut" - So lautet die Losung dieses Protestplakats auf einem Müllcontainer. Foto: LP

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Deutsch-baltische Wirtschaft angesichts der Ukraine-Krise besorgt (PR-Text der Deutsch-Baltischen Handelskammer) PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 19. Juni 2014 um 00:00 Uhr

Hafenausfahrt von Ventspils mit LeuchtturmDie Ukraine-Krise beunruhigt die in Estland, Lettland und Litauen aktiven deutschen Unternehmen.
Schon jetzt berichten viele Branchen über direkte Auswirkungen auf das eigene Geschäft. Eine
weitere Verschärfung wird erwartet, sollten Wirtschaftssanktionen gegen Russland umgesetzt
werden. Dennoch bekennt sich die deutsche Wirtschaft geschlossen zum Standort Baltische Staaten und plant weiterhin wie bisher in Estland, Lettland und Litauen aktiv zu sein. Dies ist das Fazit einer Blitzumfrage der Deutsch-Baltischen Handelskammer in Estland, Lettland, Litauen (AHK Baltische Staaten) Anfang Juni 2014 in Ergänzung ihrer jährlichen Konjunkturumfrage, die sie im Februar und damit vor der Verschärfung der Situation in der Ukraine durchführte.

Die Hafenausfahrt von Ventspils. Der lettische Hafen profitiert von Öltransporten aus Russland, Foto: Algirdas auf Wikimedia Commons, Lizenz

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