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Münster, 30.4.2017
Lettland: Wenn das geöffnete Fenster als Thermostat dient - AHK fördert die Energieeffizienz PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 30. Januar 2014 um 00:00 Uhr

Plattenbauviertel in Riga-KengaragsArm und verschwenderisch – diese Wörter passen zusammen, wenn man sich das Beheizen lettischer Häuser betrachtet. Die Bewohner eines typischen Plattenbaus aus sowjetischer Zeit werden mit Fernwärme versorgt. Sie können ihre Heizkörper nicht regulieren. Die Heizkostenabrechnung richtet sich nach der Quadratmeterzahl. Viele alte Holzfenster sind marode. Die Außenwände sind nicht gedämmt. Wenn der Winter so frostig wird wie vor einem Jahr, bereitet die Heizkostenrechnung so manchem Probleme. Zur Zeit der Sowjetunion war das Energiesparen kein Thema, fossile Brennstoffe schienen im Überfluss vorhanden. Doch heutzutage müssen sie vom Nachbarn Russland importiert werden, von dem Land, von dem die Letten eigentlich unabhängig sein wollen. Die Deutsch-Baltische Auslandshandelskammer (AHK) beziffert für den lettischen Wohnbestand ein Energie-Einsparvolumen von 40 Prozent. Die Mitarbeiterinnen starteten in den letzten Jahren einige Initiativen, um deutsche Produzenten energieeffizienter Technik mit lettischen Architekten und Bauunternehmern zusammenzubringen. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden erste Niedrigenergiehäuser, die von der AHK ausgezeichnet wurden.

Plattenbauviertel in Riga-Ķengarags, in kalten Wintern sind die Heizkostenrechnungen hoch, Foto: LP

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Lettland: Rail Baltica-Pläne werden konkreter PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 09. Januar 2014 um 00:00 Uhr

Qualmende Diellok an einer Rigaer Station1524 Millimeter oder 1435 Millimeter. Diese beiden Maßangaben teilen Europa in ein östliches und westliches Schienennetz. Lettische Eisenbahner fahren bislang wie die russischen auf breiterer Spur als ihre deutschen und polnischen Kollegen. Das wird sich mit der Rail Baltica ändern. Diese Strecke von Tallinn über Riga und Kaunas bis Warschau und Berlin ist im schmaleren westeuropäischen Maß konzipiert. Damit dürfte die Eisenbahn in fernerer Zukunft - das lettische Verkehrsministerium nennt die Jahreszahl 2024 - eine akzeptable Alternative zum ökologisch fraglichen Luftverkehr bieten. Dann könnten die Reisenden die baltischen Länder in vier Stunden durchqueren (Güterzüge in 10,5 Stunden). Am 7. Januar bewilligte das lettische Kabinett 4,9 Millionen Euro, um die Planungen voranzutreiben.

Dieselqualm im Rigaer Wohnviertel Ķengarags, die lettische Eisenbahn scheint ziemlich investitionsbedürftig, Foto: LP

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Liepājas Metalurgs: Aktionäre blockieren weiterhin staatliche Rettungsbemühungen PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 22. August 2013 um 00:00 Uhr

Andris VilksZu Wochenbeginn meldeten lettische Medien, dass die Kapitaleigner des Stahlproduzenten Liepājas Metalurgs zur Übergabe ihrer Aktien an die Gläubigergruppe bereit seien. Doch diese Nachricht erwies sich als Ente. Premier Valdis Dombrovskis und Finanzminister Andris Vilks verlautbarten am 20.8.13, dass mit den Aktionären keine Einigung erzielt wurde und kritisierten deren Verhalten scharf.

Finanzminister Andris Vilks ist über das Verhalten der Metalurgs-Aktionäre empört, Foto: Saeima, Lizenz

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