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Münster, 04.8.2020
Deutsch-Baltische Auslandshandelskammer engagiert sich für die berufliche Bildung PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 04. Februar 2017 um 00:00 Uhr

Erfahrungsaustausch zwischen deutschen und lettischen Ausbildern

AHK-SeminarDie Deutsch-Baltische Auslands-handelskammer (AHK) mit Sitz in Riga kümmert sich unter anderem um die berufliche Ausbildung. So organisierte sie mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes Ende des vergangenen Jahres zwei Workshops, am 6.12.2016 in Riga und zwei Tage später in der nordlettischen Stadt Valmiera. Die AHK lud Ausbilder, Auszubildende und Praktikumsleiter von Firmen und Berufsschulen ein, sich über ihre Erfahrungen mit der praxisorientierten Ausbildung auszutauschen. Auf dem Programm standen unter anderem Besuche von Betrieben und Berufsschulen. Ziel der Veranstaltung war es, die Kooperation untereinander zu fördern, wie auch die Ausbilderkompetenzen zu vertiefen. Eine enge Zusammenarbeit im Rahmen der praxisorientierten Ausbildung wird in Valmiera bereits von einer Molkerei, einem Metallverarbeiter und einem Glasfaserproduzenten praktiziert. Die drei Unternehmen bilden gemeinsam Maschinen- und Anlageführer aus. Die Seminarteilnehmer informierten sich über diese und ähnliche Kooperationen. Die LP befragte die AHK-Projektleiterin Diāna Krastiņa über den Diskussionsstand unter lettischen Ausbildern.

AHK-Seminar zur beruflichen Ausbildung in Valmiera, Foto: AHK Baltische Staaten

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Afrikanische Schweinepest in Lettland PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Donnerstag, den 19. Januar 2017 um 00:00 Uhr

Wieder wurden Schweine getötet, diesmal 5023

OhrblutungStaatliche Kontrolleure stellten am 13.1.2017 in einem Zuchtbetrieb erneut die afrikanische Schweinepest fest. Diesmal sind besonders viele Tiere einer Massenzucht betroffen. Etwa 2000 erwachsene Schweine und 3000 Ferkel wurden im Kreis Krimulda getötet, um die weitere Verbreitung der hochinfektiösen Seuche zu verhindern. Sie endet für Schweine meistens tödlich, ist aber für Menschen ungefährlich. 2014 kam die Seuche nach Lettland, zuerst überfiel sie Wildschweine, wenig später auch Hausschweine in den Viehställen. Am 17.1.2017 erklärten die Gemeinden von Krimulda, Adaži und Salaspils den Ausnahmezustand. Er wird bis zum 17.4.2017 in Kraft bleiben. In diesen Gebieten können Massenschlachtungen vorgenommen werden. Zudem gelten strikte Bestimmungen zur Viehhaltung und zum Transport von Schweinen und Fleisch.(zm.gov.lv) Die Afrikanische Schweinepest wird seit 2014 in den baltischen Ländern und Ostpolen beobachtet. Trotz erfolgter Massenschlachtungen und Seuchenschutzbestimmungen wiederholen sich die Alarmmeldungen.

Ohrblutung als Symptom der afrikanischen Schweinepest, Foto: Gemeinfrei, Link

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Protest gegen Sozialabgaben in Kleinunternehmen PDF Druckbutton anzeigen?
Geschrieben von: Udo Bongartz   
Samstag, den 26. November 2016 um 00:00 Uhr

Regierung fürchtet Missbrauch, Demonstranten bangen um ihre soziale Existenz

Protest vor der SaeimaWährend der finalen Haushaltsdebatte beschlossen die Parlamentarier eine Gesetzesänderung, gegen die etwa 250 Demonstranten vor dem Eingang zur Saeima protestierten. Ab 2017 sollen Beschäftigte in steuerbegünstigten Kleinunternehmen nach und nach dazu verpflichtet werden, Sozialabgaben zu zahlen. Was sozial klingt, könnte die soziale Situation für manche Geringverdiener noch verschlimmern. Denn auch in Lettland leben Selbständige und Scheinselbständige häufig am Existenzminimum. Fortan sollen sie monatlich einen Betrag von etwa 130 Euro oder mehr in die Staatskasse einzahlen und somit Renten und medizinische Versorgung mitfinanzieren. Der vom Fiskus einkassierte Mindestbetrag orientiert sich am zukünftigen monatlichen Mindestlohn von 380 Euro, bei dem neben der Flattax von 23 Prozent zusätzlich 10,5 Prozent Sozialabgaben fällig sind. Von letzteren übernimmt der Arbeitgeber wiederum 70 Prozent. Ein Mini-Selbständiger, der in seinem Betrieb der einzige Beschäftigte ist, muss also für sich sowohl den Arbeitgeber- als auch den Arbeitnehmeranteil bezahlen. Und ein Angestellter, der vielleicht nur wenige Stunden aushilft, ist zu Sozialabgaben in der Höhe des Mindestlohns verpflichtet. Für so manchen dürfte sich dieses Erwerbsmodell bald nicht mehr lohnen. Vertreter der Regierungskoalition verteidigten diese Gesetzesänderung, die von der Opposition abgelehnt wird.

Angeordnete werden von Demonstranten empfangen, Foto: Reinis Inkēns, Saeimas Administrācija

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